Noch besser als zukunftsorientierte Stromanbieter zu unterstützen, ist natürlich der sparsame Umgang mit Energie. An vielen Stellen im Haushalt wird Energie sinnlos verbraucht. Hier ein paar Tipps wie Energie gespart werden kann:

Allgemeine Tipps

Der folgende Rechner hilft zu ermitteln, wie sich der persönliche Stromverbrauch aus den Bereiche Wohnen, Kochen, Büro etc. zusammensetzt, so findet man erste Einsparpotentiale.

Ein ganz klarer Tipp: Standby von Geräten wie Mikrowelle, Kaffeemachine, Router etc. durch Mehrfachstecker mit Schalter ausschalten.

Um Stromfresser aufzuspüren, gibt es Strommessgeräte (wie z.B. Voltcraft Energy Monitor 3000), die zwischen das Elektrogerät und die Steckdose gesteckt werden. So findet man Geräte, die eventuell durch effizientere ausgetauscht werden sollten.

Mit wenigen Klicks Stromsparen am PC
Am PC lässt sich einiges an Energie sparen, da Rechner, Bildschirm, Drucker und Co. auch im Leerlauf Strom verbrauchen. Besonders effizient ist dabei das Ausschalten, da dies für kurze Pausen aber oft stört, hier einige Alternativen.

Die Stromspareinstellungen des Betriebssystems sollten möglichst wirkungsvoll eingestellt sein, wie das geht erfährt man für Ubuntu Linux hier, für Windows hier.
Nach dem Ausschalten des PCs sollten auch alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet werden. Das kann durch nur einen Knopfdruck an einer Steckerleiste mit Schalter geschehen. Eine Alternative ist eine Master/Slave Steckdose, die zwar etwas teurer ist aber selbst erkennt, wann der PC ausgeschaltet ist und dann die anderen Geräte ausschaltet.

Auch für energiesparende Maßnahmen gibt es verschiedene finanzielle Fördermaßnahmen.
Was beim Bau etc. alles finanziell unterstützt wird und wie man die Fördermittel bekommt, erfahrt ihr in den Informationen der Stadt Stuttgart.

 

Beleuchtung

Viel Strom wird auch für die Beleuchtung ver(sch)wendet, obwohl man auch hier Geldbeutel und Umwelt schonen kann. Wer wegen (den sehr geringen Mengen) Quecksilber in Energiesparlampen (die natürlich ordnungsgemäß entsorgt werden müssen) Bedenken hat, sollte unbedingt über die Umrüstung auf LED-Lampen nachdenken. Die LED Technik ist mittlerweile sehr ausgereift und man hat die Möglichkeit, für jeden Einsatzzweck das passende Leuchtmittel zu bekommen.

Vom KFZ-Bereich über Outdoor-Anwendungen bis hin zur Innenraum- und Außenbeleuchtung findet man vielfältige Angebote. Hier lohnt es sich, auf Qualität zu achten.

Auf den ersten Blick kommen einem die hochwertigen LED Lampen zunächst teuer vor, bei genauerem Hinsehen erkennt man aber, dass hier über die Langlebigkeit und den geringeren Stromverbrauch viel Geld gespart werden kann (Eine LED kostet wzar ca. 10 mal so viel wie eine Glühbirne, die hält aber auch 10 mal so lange, so dass sich zusammen mit dem 10-fach geringeren Strombedarf die Kosten schnell reduzieren lassen).

Die mittlerweile sehr ausgereifte LED-Technik bietet somit gutes Einsparpotenzial, einen Überblick über gute Leuchtmittel und weiterführende Informationen bekommt ihr z. B. beim Onlinemagazin Chip.

 

Haushaltsgeräte

Besonders die "weiße Ware" (Waschmaschine, Kühlschrank...) frisst häufig mehr Energie als nötig. Bei älteren Geräten kann es sich sowohl ökonomisch als auch ökologisch lohnen, ein neues Gerät anzuschaffen, d.h. man spart langfristig Geld und schont, trotz Neuanschaffung, die Umwelt.

Seit September 2014 dürfen in der EU beispielsweise nur noch Staubsauger mit maximal 1.600 Watt verkauft werden, so dass der jährliche Energieverbrauch je Staubsauger nicht mehr als 62 Kilowattstunden beträgt. Ab September 2017 wird die Regelung weiter verschärft und die Leistung darf dann nur noch maximal 900 Watt betragen, hinzu kommt eine Lärmgrenze von maximal 80 Dezibel. Der jährliche Stromverbrauch soll damit auf 43 kWh gesenkt werden. Die Saugkraft muss darüber hinaus ab 2017 über 98 Prozent auf Hartböden verfügen, auf weichem Untergrund (bspw. Teppiche) noch mindestens 75 Prozent. Auch der Staubsaugermotor muss dann mindestens 500 Arbeitsstunden halten. So wird nicht nur im Verbrauch, sondern auch in der Produktion durch langlebigere Produkte Energie gespart.

Hier und auch bei anderen Geräten sollte man unbedingt auf ein möglichst gutes Energielabel achten, aber auch die eigenen Bedürfnisse und das Nutzerverhalten in die Überlegung mit einbeziehen. In der Regel lohnt es sich, anfänglich etwas mehr Geld auszugeben, wenn das Gerät dann die nächsten 10 Jahre funktioniert und in der Zeit weniger Strom verbraucht.

Ausgezeichnet durch den NACHHALTIGKEITSRAT
Auszeichung Werkstatt Projekt 2012  

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